Girls Day in Bruchköbel

6. November 2018 in der Kategorie KJTA, Newsticker mit 0

Tapfere Dschungel-Abenteurerinnen gehen auf Tischtennis-Safari –

Was haben eine Dschungel-Safari, wertvolle Papageien-Eier, Tischtennis und das Nations League Deutschland gegen die Niederlande gemeinsam? Auf den ersten Blick natürlich nichts. Wenn man die sechs Teilnehmerinnen des Tischtennis Girls Day der SG Bruchköbel befragt, dann erzählen eine ganz spannende Geschichte. All das haben sie nämlich an einem einzigen Nachmittag erlebt.

 

Der Tischtennis Girls Day, gefördert vom Deutschen Tischtennisbund (DTTB) fand am 14.10.2018 in der Tischtennishalle in Bruchköbel statt. Nachdem sich die Eltern von ihren Kids verschiedet haben, begann der Girls Day für die sechs Mädchen. In einem Sitzkreis wurden sie die Trainer Tobias Stiedl und Christian Buschmann herzlich begrüßt.

Direkt danach starteten die ersten Kennenlernspiele. Als Erstes hatten die Mädels die Aufgabe, sich anhand verschiedener Merkmale in einer Reihe zu sortieren. Neben einfachen Aufgaben wie der Körpergröße oder dem Alter wurde es direkt knifflig. So mussten sich die Zweit- bis Viertklässlerinnen nach dem Anfangsbuchstaben ihres Namens oder ihrer Schuhgröße sortieren.

Nachdem sie die Aufgaben fehlerfrei meisterten, wartete auch schon das erste Teamspiel auf die Gruppe. Es galt sich einen großen Softball in einer vorgegebenen Reihenfolge zuzuwerfen. Dabei mussten die Mädels zuvor immer den Namen der Spielerin rufen, die den Ball als nächstes bekommen sollte. Nachdem die ersten Runden mit Vorgabe wunderbar klappten, rief der Trainer jeweils den Namen der Teilnehmerin, die den Ball als nächstes bekommen sollte. Da sich einige Mädels bereits aus der Schule kannten, erleichterte das Spiel vor allem dem Trainer das schnelle Einprägen der Namen.

Als Nächstes ging es für die glorreichen sechs auf große Tischtennis-Safari. Dabei wurden kleine Aufgaben und Spiele durchlaufen, bei denen vor allem der Spaßfaktor und das gemeinsame absolvieren von Aufgaben im Vordergrund stand.

Die erste Aufgabe bestand darin, den Safari-Bus mit Proviant und Gegenständen zu füllen. Dazu wurden verschiedene Bälle in auf dem Boden liegende Reifen gelegt. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, wurden verschiedene Gangarten gewählt, welche die Tiere der Safari repräsentiert haben. So ging es zunächst auf allen vieren wie ein Löwe oder auf einem Bein wie ein Flamingo auf den Weg.

Im Dschungel angelangt, wurden bunte Schmetterlinge gefangen. In Zweierteams warf immer ein Mädchen einen Ball in die Luft. Die Partnerin hatte die Aufgabe, einen großen Reifen auf den Boden zu legen, indem der herunterfallende Ball im Reifen landet. Dabei standen Bälle mit verschiedenen Größen und Gewichten zur Auswahl. Das Ziel war, dass jedes Team jede Schmetterlingsart (verschiedene Bälle) fangen mussten.

Nachdem alle Schmetterlinge gefangen waren, mussten Sie über einen Fluss zurück zum Safari-Bus transportiert werden. Dabei standen die Mädchen mit ca. drei Metern Abstand schräg versetzt im „Fluss“ und mussten sich die Bälle zuwerfen, ohne einen Ball „ins Wasser“ fallen zu lassen. Nach mehreren Anläufen waren alle Schmetterlinge sicher im trockenen und die erste Pause wurde eingelegt. Dazu gab es zur Freude der Teilnehmerinnen Original Leibnitz Zoo-Kekse.

Nach kurzer Stärkung ging es auf die Jagd nach wertvollen Papageien-Eiern. Dazu wurden die Tischtennisbälle vom Papageien-Nest in die eigene Schatzkiste gebracht. Dabei wurden die fleißigen Abenteurerinnen von den Papageien gestört, die ihre Eier verteidigten. Die Papageien wurden durch pinke Luftballons dargestellt, die zwischen den Spielerinnen umherflogen. Ziel des Spiels war es, die Papageien nicht auf dem Boden landen zu lassen und gleichzeitig die Eier zu stehlen. Um die Schwierigkeit zu steigern, wurde die Anzahl der Luftballons immer wieder erhöht, sodass am Ende ein Luftballon pro Spielerin im Feld war. Damit die Aufgabe gelang, war nun Teamwork angesagt. So verstanden die Mädels schnell, dass sie versuchen mussten sechs Ballons zu fünft im Spiel zu halten, damit immer ein Teammitglied die Eier stehlen konnte. Girls Day BruchköbelNach mehreren missglückten versuchten hatten die Mädels den Dreh raus und erledigten die Aufgabe mit Bravour.

Danach wurden die erbeuteten Eier über eine Schlucht geworfen und von der Partnerin mit einer großen Pylone gefangen. Zum Ende trugen die Mädchen die wertvollen Eierdurch einen Hindernis-Parkour zurück in das Safari-Camp. Da das Balancieren der Bälle auf dem Tischtennisschläger für einige Teilnehmerinnen noch zu schwer war, wurde umgedrehte Ball-Schüsseln mit einem erhöhten Rand genutzt.

Nach der fast 100-minütigen Safari gab es eine halbstündige Pause. In der Pause gab es eine Stärkung mit Obst und kleinen Snacks und die Mädels hatten die Möglichkeit, den „großen“ in der Nebenhalle beim Training zuzusehen. Dort fand zeitgleich ein Vorbereitungslehrgang mit ca. 20 Nachwuchsspielerinnen- und Spielern stand. Die teils spektakulären Ballwechsel der „großen“ machte den Teilnehmerinnen direkt Lust, selbst zum Schläger zu greifen.

So ging es nach der Pause mit Tischtennisschlägern im Gepäck an die Tische. Zu Beginn probierten sich die ambitionierten Nachwuchsakteure frei am Tischtennisspiel. Da die ersten Versuche, den kleinen weißen Plastikball über das Netz zu spielen, noch nicht so recht geklappt haben, wurde das Netz zunächst erhöht und der Ball mit dem Schläger darunter durchgerollt.

Um dem Ganzen ein wenig mehr Spannung zu verleihen und da unter den Teilnehmerinnen auch einige Fußball-Fans waren, gab es eine Neuauflage des Fußball Nations League Spiels Deutschland gegen die Niederlande. Mit weißen und orangenen Bällen ausgestattet, spieltendie Mädels Bälle in aufgestellte Tore und erzielten damit Treffer für Deutschland oder die Niederlande. Das Ergebnis: 11:7 für Oranje und somit die nächste Pleite für die DFB-Auswahl.

Direkt danach ging es mit Schlägern und Pylonen ausgestattet auf die „Aufschlag-Ranch“, um dort einen (Hilfs-)Aufschlag zu lernen. Gemeinsam im Team bestand die Aufgabe darin, der Partnerin Bälle zuzuspielen, die sie mit der Pylone auffing. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Aufschlag wurden die mutigen Aufschlägerinnen sicherer und den Fängerinnen entkam kaum mehr ein Ball.

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